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Erfahrungsbericht zur Großübung am 20.6.09 in Brühl, aus Sicht eines Statisten. 6:45 Uhr Antreten am Gerätehaus, die Jugendfeuerwehr Dirmerzheim stellt für diesen Tag 4 Statisten, (Julia, Christina, Sebastian und Katharina). 7:00 Uhr Wir wurden vom MTF Blessem eingesammelt und dann ging es Richtung Kerpen. 7.30 Uhr Ankunft und kennen lernen der anderen Statisten. Insgesamt waren es 50 Statisten, aus dem Rhein-Erft-Kreis. 7:45 Uhr Letzte Anweisungen, Nun ging es ab nach Brühl zum Eisenwerk, dort sollte die Großübung stattfinden. Ab 8:00 Uhr Ankunft und Zuteilung der Verletzungen. Jeder will natürlich die beste Verletzung haben. Ab halb neun wurden wir geschminkt, bei manchen wurde die alte Kleidung aufgeschnitten. Da es an diesem Tag sehr kalt war saßen viele mit Decken der Bundeswehr auf Bierbänken und versuchen sich gegenseitig zu wärmen. Gegen 10 Uhr kam das Frühstück auf das sich beherzt geworfen wurde. Das Frühstück wurde von der Löschgruppe Kierdorf gestellt. Um 11 Uhr waren alle geschminkt, und es gab Umhänge Karten auf denen die Verletzung, und die Blutdruckwerte standen. Zu dem Umhänge Karten bekam man auch eine Einweisung in die Rolle die man spielen sollte .Während die Statisten geschminkt wurden ,spielte sich vor der Aufenthaltshalle viel ab. Da wurden Autos mit Wasserfässern zerstört und dann vor dem Zug auf die Gleise gestellt, es sah aus wie auf einem Schlachtfeld. Um 11:30 Uhr ging es auf die Posten bzw. in den Zug. Wir stellten eine Schulklasse da, die auf der Reise von Kall nach München war. Um 12 Uhr ging die Stadt-Sirenen, die Übung hat begonnen. Schon nach nur wenigen Minuten heulte das erste Martinshorn auf, es war ein Rettungswagen der auf das Gelände rollte. Aus meiner Sicht konnte ich gut alles beobachten, da ich im Zug am Fenster lag .Da wir es den Einsatzkräften nicht einfach machen sollten waren Ich (Katharina) und Christina im Zug in einem Vierer eingeklemmt. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr im Zug waren wurden die Statisten nach und nach gerettet. Da wir weit hinten im Zug lagen wurden wir erst spät gerettet. Das schönste an der Sache war das alle an uns vorbei gingen, und einer uns Fragte, Könnt Ihr laufen“ und wir das nur verneinten. Als so der 5te uns gefragt hatte ob wir laufen könnten übergab sich Christina (den sie sollte jemanden spielen der eine Gehirnerschütterung hat) natürlich hat sie sich nicht wirklich übergeben. Es war nur Kakao und Zwieback .Ich glaube Christina und Ich wurden so als 7 letztes gerettet da wir nicht laufen konnten. Wir durften die ganze Übung auf der Trage liegen und mussten uns keinen Zentimeter bewegen. Gegen 14:30 Uhr war die Übung beendet. Ich muss sagen die Übung war anstrenget auch wenn ich nur Statist war. Es war auch schwer aus seiner Rolle zu schlüpfen wenn man fast 3 Stunden lang sein Bein nicht bewegen durfte. Die Übung war aber sehr schön, so was muss man einfach mal mitgemacht haben, um es zu verstehen. Nach der Übung gab es noch mit allen Einsatzkräften ein Gemeinsames Mittagessen bevor man sich wieder auf den Heimweg machte.
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